Unser Schutzhaus am Hohen Lindkogel

Geschichte des Schutzhauses

1. Der Standort:  Der „Hohe Lindkogel“ (834 m) wurde einst „Kalter Berg“ genannt, der Innere Kaltenberger Forst und eine gleichnamige Katastralgemeinde erinnern daran. Die höchste Erhebung wurde im 19.Jahrhundert auch „Albrechtshöhe“ genannt. Erzherzog Albrecht hatte als Sohn Erzherzog Karls die 1945 zerstörte Weilburg in Baden geerbt und sich Verdienste um die touristische Erschließung des „Kalten Berges“ erworben. Der heute noch gebräuchlichen Namen „Eisernes Tor“ steht nicht in Zusammenhang mit dem aktuellen Torbogen nahe des Schutzhauses, sondern mit dem „Eiserne Türl“, hinter dem sich seit 1624 jenes Gnadenbild auf einem Baum im Gipfelbereich verbarg, das über Jahrhunderte Ziel von Wallfahrten war. Der Baum und das Gnadenbild verschwanden, an sie erinnert heute ein Kreuz mit Christusbild (renoviert 2019) am Aussichtspunkt 100 m nördlich des Schutzhauses.

 

2. Die Sinawarte: Das erste Gebäude am Berg war die „Sinawarte“. Freiherr Georg Simon von Sina, Bankier und Eigentümer des Berges, ließ sie hier 1856 errichten und übergab sie der Curkommission der Stadt Baden zur Betreuung.


3. Das Schutzhaus: 1878 wurde die Sektion Baden des Österreichischen Touristenklubs gegründet. Ihr wichtigstes Projekt war der Bau eines Schutzhauses auf dem „Eisernen Tor“. Dies gelang 1884 zunächst auf Pachtgrund. 

1905 schenkte der Enkel Sinas Graf Wimpffen den Gipfelbereich des Berges der Sektion Baden wodurch auch die Sinawarte in den Besitz des Vereins überging.  Das Schutzhaus konnte nun wesentlich erweitert werden und erhielt nun annähernd seine aktuelle Gestalt.
Die Versorgung blieb aber weiter schwierig. Der Pächter muss auch heute noch das Wasser von Rohrbach zur Hütte schaffen.  
Als Pächter wirkt seit 1965 die Familie Danis. Auf Hermine Danis folgte Sohn Franz und schließlich Enkel Erich.<< Neues Textfeld >>

Transport von Verpflegung im Jahr im Dezember 1903<< Neues Textfeld >>

Der Hohe Lindkogel - vielen besser bekannt als "Eisernes Tor" - gehört zu den meistbesuchten Bergen des Wienerwaldes, und zwar zu jeder Jahreszeit.

Zu Beginn des vorigen Jahrhunderts plante man sogar eine Drahtseilbahn aus dem Helenental und eine elektrische Bahn von Bad Vöslau auf den Gipfel, konnte diese Absichten aus Geldmangel aber nie verwirklichen. 
   Heute streben die meisten Besucher zu Fuß auf den Berg, es ist allerdings auch die Zahl der Moubtainbiker stark gestiegen. Für diese Besucher bietet der ÖTK ein umfangreiches Netz bestens gepflegter Wege an.  

Die beliebtesten Ausgangspunkte sind Baden (Weilburgplatz, Hotel Sacher), Helenental (Parkplatz Cholerakapelle und Augustinerhütte), Zobelhof, Rohrbach, Haidlhof, Bad Vöslau (Kurpark, Waldandacht) und Sooß (Hauptstraße Parkplatz Waldrand).

Das Schutzhaus ist auch im Winter ein beliebtes Ausflugziel !<< Neues Textfeld >>

Das hat zwei Gründe:

1. Der Berg liegt bei Inversionslagen, wenn sich der Nebel im Wiener Becken nicht auflöst, sehr häufig über der Nebeldecke und

2. Ist bei Schneelage die 4 km lange Fahrt mit der Rodel über die Forststraße nach Rohrbach ein beliebter Familienspaß 

4. Die Wege zum Schutzhaus:  Sowohl für Wanderer, als auch für Mountainbiker bietet der Hohe Lindkogel zahlreiche und vom Wegeteam der Sektion gut gepflegte und markierte Wege. Die beliebtesten Ausgangspunkte sind Baden (Weilburgplatz, Hotel Sacher), Helenental (Parkplatz Cholerakapelle und Augustinerhütte), Zobelhof, Rohrbach, Haidlhof, Bad Vöslau (Kurpark, Waldandacht) und Sooß (Hauptstraße Parkplatz Waldrand).<< Neues Textfeld >>

  Von Rohrbach oder Zoblhof 1 1/4 Stunden
  Von der Augustinerhütte, Merkenstein oder Vöslauerhütte 1 1/2 Stunden
  Vom Jägerhaus 2 Stunden
  Von Mayerling 2 1/2 Stunden
  Von Baden oder Bad Vöslau 3 Stunden

Brauchen sie nähere Informationen zu den Wegen zur Hütte ?

Das Internet hilft weiter. 

https://www.outdooractive.com/en/search/?q=hoher+Lindkogel

In outdooractive finden sie auch zahreiche weitere vom Wegeteam erstellten Rundwanderwege um Baden. 

Hüttengebühren<< Neues Textfeld >>

Der Betrieb und die Erhaltung einer 1905 erbauten Hütte ohne Wasseranschluss und die Pflege eines umfangreichen Wegenetzes ist aufwändig. Die Sektion Baden, die keine Förderungen der öffentlichen Hand lukrieren kann, sieht sich daher gezwungen zur Abdeckung des Aufwandes zusammen mit der Konsumation eine Hüttengebühr einzuheben. Wir bitten um Verständnis !<< Neues Textfeld >>

Öffnungszeiten

Ganzjährig, Montag Ruhetag (ausgenommen wenn Feiertag)Wenn Montag Feiertag ist Dienstag Ruhetag

Schließtage zu Jahreswechsel: 24.12 , 25.12. und 01.01.2021 ist das Schutzhaus geschlossen
2020 Keine Sommerschließung !  Ab 7.Juli bis einschließlich 4. August sind neben den Montagen auch die Dienstage Ruhetage

 

Hütten-Telefon: 02252 48640

AKTUELLES< Neues Textfeld >>

04.06.

Wanderung auf den Kaiserkogel

18.06.

Wanderung auf den Obersberg<< Neues Textfeld >>

Schutzhaus
Rufnummer:
02252/48640

Montag Ruhetag, ausgenommen Feiertage.

In diesem Fall ist Dienstag Ruhetag

Im Sommer 2020:

Keine Schließwochen !

Vom 7.Juli bis 4.August sind neben den Montagen auch die Dienstage Ruhetage

 

 

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