Unser Schutzhaus am Hohen Lindkogel

Öffnungszeiten

Unser Schutzhaus öffnet am 19.Mai 2021. Der Zugang ist jedoch analog zur übrigen Gastronomie nur mit negativem COVID-Test und mit FFP2-Maske zulässig.
Öffnungszeiten: März bis November 09:00 -18:00 Uhr. Öffnungszeiten sind von März bis November von 09:00 - 18:00 Uhr, sonst bis 17:00 Uhr.Montag ist Ruhetag (Feiertage ausgenommen) . Fällt ein Feiertag auf einen Montag so ist am folgenden Dienstag Ruhetag.  

Unterkunft

Der Unterkunftsbereich wird zurzeit renoviert. Übernachtungen sind nur in Notfällen möglich. 

Hütten-Telefon

Hüttengebühr

Die Erhaltung des 1905 erbauten Schutzhauses ohne Wasseranschluss ist aufwändig. Die Pflege des umfangreichen Wegenetzes ebenfalls. Immer wieder übersteigen die entsprechenden Kosten die Einnahmen aus Hüttenpacht- und Mitgliedsbeiträgen. Da die Sektion keine Förderungen der öffentlichen Hand lukrieren kann, muss zur Abdeckung der laufenden Kosten pro Kopf eine Hüttengebühr eingehoben werden, die deiner Konsumation im Schutzhaus hinzugerechnet wird. Sie beträgt 40 Cent. ÖTK Mitglieder sind ebenso von der Gebühr befreit wie Kinder und Jugendliche bis zum abgeschlossenen 18. Lebensjahr. Sie sind jedoch als befreit zu deklarieren und haben sich im Zweifelsfall auszuweisen. 

Der Hohe Lindkogel (834 müA.)

Der „Hohe Lindkogel“ (834 m) wurde einst „Kalter Berg“ genannt, die Kartenbezeichnung innerer Kaltenberger Forst und eine gleichnamige Katastralgemeinde erinnern daran. Die höchste Erhebung wurde im 19.Jahrhundert auch „Albrechtshöhe“ genannt. Erzherzog Albrecht hatte als Sohn Erzherzog Karls die Weilburg in Baden geerbt und sich Verdienste um die touristische Erschließung des „Kalten Berges“ erworben. Der auch heute noch gebräuchliche Name „Eisernes Tor“ steht nicht in Zusammenhang mit dem Torbogen nahe des Schutzhauses, sondern mit einem „Eiserne Türl“, hinter dem sich seit 1624 jenes Gnadenbild auf einem Baum im Gipfelbereich verbarg, das über Jahrhunderte Ziel von Wallfahrten war. Baum und Gnadenbild verschwanden, an sie erinnert heute ein Kreuz mit Christusbild am Aussichtspunkt 100 m nördlich des Schutzhauses.

Die Sinawarte 

Das erste Gebäude am Berg war die "Sinawarte". Freiherr Georg Simon von Sina, Bankier und Eigentümer des Berges, ließ sie hier 1856 errichten und übergab sie der "Curkommission" der Stadt Baden zur Betreuung.

Das Schutzhaus 

1878 wurde die Sektion Baden des Österreichischen Touristenklubs gegründet. Ihr dringlichstes Projekt war der Bau eines Schutzhauses auf dem "Eisernen Tor". Dies gelang 1884 zunächst auf Pachtgrund. 

1905 schenkte der Enkel Sinas Graf Wimpffen den Gipfelbereich des Berges mit dem Schutzhausbereich der Sektion Baden wodurch auch die Sinawarte in den Besitz des Vereins überging.  Das Schutzhaus konnte nun erweitert werden und erhielt annähernd seine aktuelle Gestalt. Die Versorgung blieb aber weiter schwierig. Der Pächter muss auch heute noch das Wasser von Rohrbach zur Schutzhütte schaffen. Als Pächter wirkt seit 1965 die Familie Danis. Auf Hermine Danis folgte Sohn Franz und Enkel Erich.

Der Hohe Lindkogel gehört zu den meistbesuchten Bergen des Wienerwaldes und dies zu jeder Jahreszeit. Zu Beginn des vorigen Jahrhunderts plante man sogar eine Drahtseilbahn aus dem Helenental und eine elektrische Bahn von Bad Vöslau auf den Gipfel, konnte diese Absichten aus Geldmangel aber nie verwirklichen. In den 20er und 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurden auch zwei Skiabfahrten (Langes Tal-Augustinerhütte und Orchideenwiese-Sattelbach) eingerichtet und eine Rettungshütte (Orchideenwiese) gebaut.

Die meisten Besucher zieht es zu Fuß auf den Berg. Auch für Mountainbiker wird der Berg zunehmend zum lohnenden Ziel. Ihnen allen bietet der ÖTK ein umfangreiches Netz gepflegter Wege an. Bei Schneelage ist die 4 km lange Forststraße von Rohrbach zum Schutzhaus bei Rodelfahrern sehr beliebt. Es ist dabei jedoch zu beachten, dass es sich hier um keine Rodelstraße handelt. Es ist daher jederzeit mit Kraftfahrzeugen zu rechnen, die hier Vorrang genießen. Es findet auch keine Präparierung für Rodler statt, Schneepflugfahrten dienen ausschließlich der Befahrbarkeit mittels Kraftfahrzeugen.  

Startpunkt(e) für deine Tour

Die beliebtesten Ausgangspunkte sind …

  • Baden (Weilburgplatz, Hotel Sacher)
  • Helenental (Parkplatz Cholerakapelle und Augustinerhütte)
  • sowie Zobelhof, Rohrbach, Haidlhof
  • aber auch Bad Vöslau (Kurpark, Waldandacht) und
  • Sooß (Hauptstraße Parkplatz Waldrand)

Dauer der Touren

Von Rohrbach oder Zoblhof 1 1/4 Stunden
Von der Augustinerhütte, Merkenstein oder Vöslauerhütte 1 1/2 Stunden
Vom Jägerhaus 2 Stunden
Von Mayerling 2 1/2 Stunden
Von Baden oder Bad Vöslau 3 Stunden

Die Touren im Detail

Du findest die schönsten Touren auf den Berg unter "Angebot"

Unser Berg ist auch im Winter sehr beliebt

Auf Europas größtem Outdoor-Portal Outdooractive.com oder alpenvereinaktiv findest du weitere Tourenvorschläge rund um Baden.

Das hat zwei Gründe:

  1. Der Berg liegt bei Inversionslagen, wenn sich der Nebel im Wiener Becken nicht auflöst, häufig über der Nebeldecke.
  2. Bei Schneelage ist die 4 km lange Fahrt mit der Rodel über die Forststraße nach Rohrbach ein beliebter Familienspaß.

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